Klimaplanung
Kühllast auf Zuruf geschätzt, Gerät beim Kundentermin nur ungefähr platziert, Angebot am Ende doch wieder in Excel zusammengeschustert — genau diese drei Brüche verschwinden hier. Kühllast berechnen, Gerät per AR im Maßstab 1:1 im Raum zeigen, Komponenten wählen: alles in einem Werkzeug, aus einer Raumaufnahme.
Teil 2 · AR-Geräteplatzierung
Das größte Zögern vor einer Klimaanlagen-Montage kommt selten von der Technik, sondern von der Vorstellung: Wie groß wird das Gerät wirklich, wo genau hängt es, stört es die Optik? Skizzen und Kataloghandbücher beantworten das nicht — Zweifel bleiben bis zur Montage, manchmal führen sie zum Rückzieher kurz vorher. Aus den echten Gerätemaßen (Breite, Höhe, Tiefe) entsteht deshalb automatisch ein maßstabsgetreues 3D-Modell, das sich per AR direkt im Kundenraum platzieren lässt — auf dem eigenen Handy des Kunden, per WebXR unter Android oder Apple Quick Look auf dem iPhone. Kein Download einer App, kein Vorbereiten am Rechner: Handy heben, Gerät erscheint im Maßstab 1:1 an der vorgesehenen Wand. Der Kunde sieht vor Ort, wie das Innengerät über dem Sofa wirkt oder wo das Außengerät an der Fassade hängt — Einwände werden im Gespräch geklärt, nicht erst nach der Montage. Das schafft genau das Vertrauen, das den Unterschied zwischen "wir überlegen noch" und einer Unterschrift beim Termin ausmacht.
Aus den Gerätemaßen generiert, kein manuelles Modellieren oder Beauftragen einer Agentur nötig.
WebXR für Android, Apple Quick Look für iPhone — funktioniert auf dem Handy des Kunden, ohne App-Installation.
Platzierung direkt beim Kundentermin zeigen, bevor überhaupt montiert wird — Zweifel fallen im Gespräch weg.
Keine verkleinerte Vorschau: Das Gerät erscheint in echter Größe an echter Position im Raum.
Wer das Gerät vorab im eigenen Raum gesehen hat, storniert seltener kurz vor der Montage.
Teil 1 · Kühllastberechnung
Kühllast wird in vielen Betrieben noch über Handbuch-Faustwerte oder Bauchgefühl geschätzt — mit der Folge, dass Geräte zu groß oder zu klein ausgelegt werden und Kunden das später an der Stromrechnung oder am Komfort merken. Ist ein Raum bereits per LiDAR erfasst, etwa aus der PV- oder Wärmepumpen-Planung, fließt genau diese Geometrie direkt in die Kühllastberechnung ein — Fenster, Ausrichtung, Fläche sind schon bekannt, nichts wird doppelt erfasst. Ohne vorhandenen Scan liefert der Schnellrechner in wenigen Eingaben (Fläche, Baujahr, Klimazone, Verglasung, Verschattung, Belegung) in unter einer Minute ein belastbares kW/BTU-Ergebnis. Am Ende steht nicht nur eine Zahl, sondern direkt die passende Systemempfehlung — die Grundlage für Teil 2 und 3 ist damit gelegt, bevor überhaupt ein Gerätekatalog geöffnet wird.
Bereits gescannte Räume aus PV- oder WP-Projekten direkt für die Kühllast nutzen, ohne erneut auszumessen.
Wohnfläche, Baujahr, Klimazone, Verglasung, Verschattung, Belegung eingeben — sofort kW/BTU-Ergebnis.
Passende Klimaanlagen-Leistungsklasse wird direkt aus dem Ergebnis vorgeschlagen, nicht separat nachgeschlagen.
Jeder Raum bekommt seinen eigenen Kühllastwert — Südfenster im Wohnzimmer schlägt anders zu Buche als das Schlafzimmer.
Das Ergebnis fließt direkt in Systemvorschlag und spätere Geräteplatzierung, keine getrennte Neuberechnung.
Teil 3 · Komponenten & Stückliste
Nach Kühllast und AR-Platzierung folgt bei vielen Betrieben ein Medienbruch: Die Komponentenauswahl passiert in einer separaten Tabelle, die Stückliste wird von Hand ins Angebot übertragen — mit dem Risiko, dass Positionen vergessen oder falsch übernommen werden. Hier laufen Checkliste, Kühllast und Komponentenauswahl stattdessen in einem durchgängigen Ablauf zusammen, genau wie bereits bei PV und Wärmepumpe etabliert, nur für Klimaanlagen. Aus der berechneten Kühllast werden passende Innen- und Außengeräte aus dem Katalog vorgeschlagen, inklusive vollständiger technischer Spezifikation. Am Ende steht eine Stückliste mit Innengeräten, Außengerät und Gesamtkühlleistung, die sich ohne weitere Übertragung direkt ins Angebot ziehen lässt — vom ersten Raumscan bis zur unterschriftsreifen Position ohne Systembruch.
Checkliste → Kühllast → Komponenten — jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, nichts wird doppelt erfasst.
Innen- und Außengeräte inklusive technischer Daten, passend zur berechneten Kühllast vorgefiltert.
Direkt für das Angebot nutzbar, keine manuelle Übertragung in eine separate Tabelle.
Mehrere Innengeräte einem Außengerät zuordnen, Gesamtkühlleistung wird automatisch summiert.
Wer die anderen LYNKOS-Module kennt, findet sich hier ohne Einarbeitung zurecht.
Aus bereits gescannter Raumgeometrie oder per Schnellrechner — keine Excel-Faustformel, ein belastbarer Ausgangswert.
Passende Leistungsklasse direkt aus der Kühllast ableiten, statt aus dem Bauch heraus zu schätzen.
Innen- und Außengerät maßstabsgetreu per AR im Kundenraum zeigen — Einwand vor der Montage klären, nicht danach.
Passende Innen- und Außengeräte aus dem Katalog, abgestimmt auf die berechnete Kühllast.
Direkt fürs Angebot nutzbar — kein zweites Erfassen der gleichen Positionen.